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Abstimmungen und Wahlen

Thurgau lehnt Rentenreform ab

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Kanton Thurgau lehnen die beiden Vorlagen zur AHV und der Altersvorsorge ab. Der Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit hingegen wird deutlich angenommen.

Der Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit (direkter Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit») war im Kanton Thurgau unbestritten. 53 905 (71,4 Prozent) Stimmbürgerinnen und Stimmbürger legten ein Ja in die Urne, 21 569 (28,6 Prozent) votierten dagegen.

Ebenso deutlich fiel das Verdikt bei den beiden Vorlagen zur AHV und der obligatorischen Vorsorge aus. Den Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer lehnten 44 006 (57,2 Prozent) Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ab, 32 910 (42,8 Prozent) stimmten dafür. Das Bundesgesetz über die Reform der Altersvorsorge 2020 lehnten 46 000 (59,9 Prozent) ab, 30 761 (40,1 Prozent) waren dafür.

Bei den eidgenössischen Vorlagen lag die Stimmbeteiligung bei durchschnittlich 45,8 Prozent.

Anders sieht es bei den Auslandschweizern aus. Diese stimmten sämtlichen eidgenössischen Vorlagen zu, die Stimmbeteiligung lag bei 28 Prozent.

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